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V E R E I N S  C H R O N I K   DER KLEINGARTENSPARTE "VOGELGESANG" e.V.

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1900

  • Kolonisten gründen den Schreberverein „Kiehneberg“
  • Bau eines Gemeinschaftshauses, welches „Bierausschank“ hieß

1944

  • Zerstörung des Gemeinschaftshauses „Bierausschank“ durch amerikanische Bomben inkl.  ein Teil der Gärten

1954

  • durch die Initiative von 200 Mitgliedern, soll ein Wirtschaft- und Saalgebäude entstehen, in dem die Kleingärtner Freude und Entspannung finden sollen
  • um Anregungen für das neue Klubhaus zu erhalten, besuchten die Mitglieder sämtliche sich in Magdeburg befindliche Klubhäuser
  • das älteste Gartenmitglied, Johann Leicht (83 Jahre) vollzog im Frühjahr 1954 den ersten Spatenstich
  • die ersten, die beim Aufbau mit Hand anlegten, waren die Gartenfreunde Sowa, Jühling und Drube, vom Beruf Maurer, Richard Wolfner sowie Bauingenieur Brosig
  • äusserst schwierig war das Ausschachten, Paul Domnick besorgte kostenlos vom VEB „7. Oktober“ ein Förderband
  • Hauptanteil am Entstehen des Kulturhauses hatte Fritz Jänicke
  • am 31.07. begann die Grundsteinlegung für ein neues Kulturhaus durch den Vorsitzenden Willy Uischner (er hatte die Idee zum Kulturhaus)
  • Unterstützung kam auch von der Regierung, durch den Verkauf von „Bausteinen“ wurden die finanziellen Mittel aufgebracht, um zunächst das Wirtschaftsgebäude und im nächsten Jahr den Saal mit 200 Plätzen, Bühne und Nebenräume zu errichten
  • Kollegen aus Betrieben und Rentner haben sich an den Bauarbeiten beteiligt, und damit allen Kleingärtnern ein schönes Beispiel der Solidarität gegeben
  • Ohne Unterbrechung ging der Bau vonstatten, mehr als 130.000 Steine wurden aus Trümmern der Stadt Magdeburg geborgen und geputzt

1955

1956

  • Anfang diesen Jahres war Richtfest, das Wirtschaftsgebäude wurde eingeweiht
  • beim weiteren Ausbau traten Schwierigkeiten auf, das Geld reichte nicht aus
  • ein beantragter Zuschuss aus Lottomitteln wurde abgelehnt
  • der Bau ruhte bis 1958

1957

1958

  • der erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, besichtigte die Bezirkshauptstadt und stellte fest, dass es zu wenig Klubhäuser in Magdeburg gab
  • der 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED schickte darauf hin einen Sachverständigen in die Kleingartensparte
  • kurz darauf bekamen die Gartenfreunde eine Freigabe für Kies und Zement, dazu noch 10.000 DM und wenige Wochen danach nochmals 8200 DM
  • mit neuem Elan konnte nun die Arbeit fortgesetzt werden
  • mehr als 32960 N A W- Stunden wurden durch die Gartenfreunde geleistet
  • von Anfang an stand fest, dass das fertige Kulturhaus allen Massenorganisatoren zur Verfügung gestellt werden sollte
  • nachdem das Kulturhaus seiner Bestimmung übergeben wurde, machten Mitarbeiter des örtlichen Staatsappates den Vorschlag, das Haus in Volkseigentum zu überführen
  • die Kleingärtner waren einverstanden und erhielten dafür 34.100 DM
  • die Eröffnungsfeier war ein Fest der Freude, die besten Aufbauhelfer fanden sich ein um nach der schweren Arbeit ein Gläschen Wein zu trinken
  • durch das entstehen dieses Klubhauses hat sich das kulturelle Leben im Stadtbezirk Nord sehr verbessert
  • es wurde ein Klubrat gebildet, eine Akkordeongruppe der Sparte kam im Klubhaus zusammen um gemeinsam zu üben
  • sehr beliebte Veranstaltungen wie der Hausfrauennachmittag wurden im Klubhaus durchgeführt, hier reichten die 250 Plätze kaum aus, so voll war es immer

1964

  • der Vorstand führte eine Gartenbegehung durch und stellte fest, dass sich die Gärten gegenüber der letzten Jahre stark verbessert haben
  • sie bescheinigten einen ausgezeichneten Baumbestand und stellten fest, dass sich die Mitglieder fast jeden Tag zum arbeiten, ernten und erholen in Ihren Gärten aufhalten würden
  • da bei der Begehung einige Gartenfreunde besonders gut abgeschnitten hatten, hielt es der Vorstand für wichtig, über diese etwas zu schreiben
  • einer der aktivsten war Richard Wolter, sein Garten zählte mit zu den besten, er legte auch vor dem Klubhaus einen Steingarten an, der gut zum Gesamtbild der Sparte beitrug
  • weiterhin erwähnt wurden Gustav Dehnecke sowie Gf. Schnetge, welche über die Gartenarbeit hinaus den Vorstand mit Ihrer Arbeit unterstützten
  • viele Gartenfreunde haben gemeinsam mit dem Vorstand die Aufgaben des Verbandes erfüllt, so wurden für die Rentner in Neustadt 7,5 dt Obst gespendet
  • auch an den Handel wurde eine beträchtliche Menge Obst und Gemüse verkauft
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